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	<title>Burgen &amp; Schlösser - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://schloesser.gnm.de/w/index.php?title=Mansbach-Hohenroda,_Schloss_Geyso&amp;diff=1825</id>
		<title>Mansbach-Hohenroda, Schloss Geyso</title>
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		<updated>2017-09-25T13:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;G. Ulrich Großmann: /* Bezeichnung, Eigentümer, Kreis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
| Abbildung = 092_SL_01_MAG_1203_36.jpg&lt;br /&gt;
| Entstehungszeit = um 1561/78&lt;br /&gt;
| Baumaßnahme = 3. Viertel 17. Jh. Erneuerung&lt;br /&gt;
| Bauherr = Wilhelm von Mansbach, &amp;lt;br&amp;gt; Valentin von Geyso&lt;br /&gt;
| Eigentümer = Schloss KG, Hohenroda&lt;br /&gt;
| Ort = Hohenroda, Mansbach&lt;br /&gt;
| Kreis = Hersfeld-Rotenburg&lt;br /&gt;
| X = 262 &amp;lt;!-- WGS84: 9.914174° E --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Y = 153 &amp;lt;!-- WGS84: 50.781786° N --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:092_SL_01_MAG_1203_36.jpg|thumb]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:092_SL_02_MAG_1204_05A.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:092_SL_03_MAG_2_86_27.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnung, Eigentümer, Kreis==&lt;br /&gt;
Schloss KG, Hohenroda. Kreis Hersfeld-Rotenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauherr, Grunddaten, Zustand==&lt;br /&gt;
Wilhelm von Mansbach, um 1561/78, Erneuerung unter Valentin von Geyso im 3. Viertel des 17. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jh. trugen die schon im 13. Jh. genannten Herren von Mansbach den Ort Mansbach dem Fürstbischof von Fulda zu Lehen auf und erhielten es 1446 als Erblehen; 1454 wurde ein Teil an Fulda versetzt (Kneschke 1865). Im frühen 16. Jh. gab es drei Linien, darunter die von Wilhelm, die ihren Anteil 1652 an die von Geyso verkaufte, sowie die von Karl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugeschichtliche Bedeutung==&lt;br /&gt;
Das Schloss liegt an einem Geländevorsprung. Zweigeschossiger, langgestreckter Bau mit hohem Untergeschoss, auf der östlichen Längsseite freistehend. Südlich schmalerer Anbau aus Fachwerk. Massivbau, Bruchstein mit Eckquaderung. Die Geschosse werden durch Gesimse voneinander getrennt, die mit Karnies profiliert und mit Konsölchenfriesen versehen sind. Auf der Hofseite wird der Fries durch die Rahmung des leicht vorspringenden rundbogigen Portals unterbrochen. Das Portal sonst unprofiliert, wohl klassizistisch oder jünger (Hinweis D. Großmann). Fenster im Erdgeschoss z. T. segmentbogig, sonst rechteckig. Oberhalb des Portals befinden sich zwei Paare gekuppelter Fenster, mit gestäbtem Gewände. Die einfachen Fenster z. T. ebenfalls mit gestäbtem Gewände. Auf der Ostseite, etwa in der Mitte ein viergeschossiger, polygonaler Treppenturm, das Obergeschoss aus Fachwerk. Im Untergeschoss hat er ein dekoriertes Portal, rundbogig in rechteckigem Rahmen. Zwischen Sockel und Kämpfer hat das Gewände Nischen, mit Puttenköpfen abgeschlossen. Das Bogengewände setzt über dem Kämpfer mit zwei Büsten an (vgl. Buchenau; links mit Helm, rechts mit Hut?), Gewände mit Karniesprofilen und Fries. Im Scheitel Engelsmaske. Stirnseite des Gewändes mit Blumenfries, im Scheitel 1577 bezeichnet. Rechteckige Rahmung mit Konsölchenfries. Darüber Wappenfeld mit Inschrift „HAEC ARX SIT IN MANU DOMINI ET VOCETUR ARX WILHELMIANA ANNO DOMINI 1578” Seitliche Doppelwappen: VALENTIV VON GEYSO / ADVD VON BOYNEBURG. Die Wappen sind leicht erhaben, wohl aufstukkiert und gehören erst dem 17. Jh. an (vgl. auch Sturm, Kreis Hünfeld, 1971, S. 250).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich steht ein viergeschossiger Risalitvorbau (Auslucht), Obergeschoss und Giebel aus Fachwerk. Die Fenster sind im Untergeschoss gestäbt, im Hocherdgeschoss und 1. Obergeschoss mit Wulst und Karnies versehen. Die Brüstungsfelder sind im Erdgeschoss allseitig mit großen Blüten in rechteckigen Feldern versehen, im 1. Obergeschoss allseitig mit Reliefbüsten versehen. An der Frontseite sind dort die seitlichen Büsten der mittleren zugewandt. In der Fensterzone sind die Eckquader verziert, im unteren Geschoss finden sich Rosetten und Säulchen in flachem Relief. Ein Fries dient als Geschossabschluss. Im 1. Obergeschoss besteht die seitliche Rahmung aus Flachrelief-Figuren, links einem Söldner, rechts einer nackten Frau. Die Auslucht ist technisch selbständig an das Gebäude angesetzt, entstand aber gleichzeitig. Durch sie gelangt man in einen Kellerraum, wobei man ursprünglich möglicherweise aus der Auslucht nicht in den Garten treten konnte, die betreffende Tür ist im späten 18. Jh. nachträglich eingebrochen worden und das Sockelprofil nachträglich für die Tür umgearbeitet worden. Seitlicher Fachwerkanbau aus dem 17. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Untergeschoss führen noch drei Eingänge. Rechts vom Treppenturm rundbogiges Portal, 1576 bezeichnet. Links vom Treppenturm leicht spitzbogiges Portal mit Wulst zwischen zwei Kehlen profiliert, Blütenmedaillon im Scheitel. Ganz links ein entsprechendes Portal mit Fase, friesartig in Kästchen unterteilt und mit Kreisen und Blüten versehen. Links vom Treppenturm Zwerchhaus in Fachwerk. Die Fachwerkteile sind mit Fuß- und Kopfknaggen verstrebt, in der Brüstungszone Hängezapfen. Fenster im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss meist gekuppelt, übliche Profile. Neben dem Risalit Fenster mit Kehle. Beide Giebel sind dreigeschossig, mit drei Fenstern im unteren und zwei Fenstern im mittleren Geschoss. Kanten durch Viertelkreisbögen begrenzt, außen auf den geschosstrennenden Gesimsen befinden sich Kugeln. Halbkreisabschluss mit Kugel.&lt;br /&gt;
Man betritt heute den Haupteingang von der Bergseite her im mittleren Geschoss durch einen neuen Eingang und gelangt in eine zentrale Eingangshalle mit Kamin auf der einen Seite (Rokoko) und Schornstein auf der anderen. Am östlichen Ende der Halle befindet sich ein Zugang in den Treppenturm. Kamin mit Wappen von Mansbach und von Boyneburg auf der schmiedeeisernen Tür, ferner die Jahreszahlen 1561 und 15(?)7 (Sturm 1971, S. 251).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Würdigung==&lt;br /&gt;
Die ‚Wilhelmsburg‘ in Mansbach ist ein typisches Beispiel eines kleinen, dreigeschossigen Landschlosses mit zentralen Hallen. In seinen Einzelformen – Giebel, Portal, Risalit – erweist es sich als charakteristischer Renaissancebau, dessen Vorbilder in Nordhessen und im Weserraum zu suchen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur, Quellen==&lt;br /&gt;
Kneschke, Adels-Lexikon, 1865, S. 115-119 (Bd. 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturm, Kreis Hünfeld, 1971, S. 249-251&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehio, Hessen, 1982, S. 589&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>G. Ulrich Großmann</name></author>
	</entry>
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		<title>Mansbach-Hohenroda, Schloss Geyso</title>
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		<updated>2017-09-25T13:03:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;G. Ulrich Großmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
| Abbildung = 092_SL_01_MAG_1203_36.jpg&lt;br /&gt;
| Entstehungszeit = um 1561/78&lt;br /&gt;
| Baumaßnahme = 3. Viertel 17. Jh. Erneuerung&lt;br /&gt;
| Bauherr = Wilhelm von Mansbach, &amp;lt;br&amp;gt; Valentin von Geyso&lt;br /&gt;
| Eigentümer = Schloss KG, Hohenroda&lt;br /&gt;
| Ort = Hohenroda, Mansbach&lt;br /&gt;
| Kreis = Hersfeld-Rotenburg&lt;br /&gt;
| X = 262 &amp;lt;!-- WGS84: 9.914174° E --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Y = 153 &amp;lt;!-- WGS84: 50.781786° N --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:092_SL_01_MAG_1203_36.jpg|thumb]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:092_SL_02_MAG_1204_05A.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:092_SL_03_MAG_2_86_27.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnung, Eigentümer, Kreis==&lt;br /&gt;
Bundesbesitz. Kreis Hersfeld-Rotenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauherr, Grunddaten, Zustand==&lt;br /&gt;
Wilhelm von Mansbach, um 1561/78, Erneuerung unter Valentin von Geyso im 3. Viertel des 17. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jh. trugen die schon im 13. Jh. genannten Herren von Mansbach den Ort Mansbach dem Fürstbischof von Fulda zu Lehen auf und erhielten es 1446 als Erblehen; 1454 wurde ein Teil an Fulda versetzt (Kneschke 1865). Im frühen 16. Jh. gab es drei Linien, darunter die von Wilhelm, die ihren Anteil 1652 an die von Geyso verkaufte, sowie die von Karl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugeschichtliche Bedeutung==&lt;br /&gt;
Das Schloss liegt an einem Geländevorsprung. Zweigeschossiger, langgestreckter Bau mit hohem Untergeschoss, auf der östlichen Längsseite freistehend. Südlich schmalerer Anbau aus Fachwerk. Massivbau, Bruchstein mit Eckquaderung. Die Geschosse werden durch Gesimse voneinander getrennt, die mit Karnies profiliert und mit Konsölchenfriesen versehen sind. Auf der Hofseite wird der Fries durch die Rahmung des leicht vorspringenden rundbogigen Portals unterbrochen. Das Portal sonst unprofiliert, wohl klassizistisch oder jünger (Hinweis D. Großmann). Fenster im Erdgeschoss z. T. segmentbogig, sonst rechteckig. Oberhalb des Portals befinden sich zwei Paare gekuppelter Fenster, mit gestäbtem Gewände. Die einfachen Fenster z. T. ebenfalls mit gestäbtem Gewände. Auf der Ostseite, etwa in der Mitte ein viergeschossiger, polygonaler Treppenturm, das Obergeschoss aus Fachwerk. Im Untergeschoss hat er ein dekoriertes Portal, rundbogig in rechteckigem Rahmen. Zwischen Sockel und Kämpfer hat das Gewände Nischen, mit Puttenköpfen abgeschlossen. Das Bogengewände setzt über dem Kämpfer mit zwei Büsten an (vgl. Buchenau; links mit Helm, rechts mit Hut?), Gewände mit Karniesprofilen und Fries. Im Scheitel Engelsmaske. Stirnseite des Gewändes mit Blumenfries, im Scheitel 1577 bezeichnet. Rechteckige Rahmung mit Konsölchenfries. Darüber Wappenfeld mit Inschrift „HAEC ARX SIT IN MANU DOMINI ET VOCETUR ARX WILHELMIANA ANNO DOMINI 1578” Seitliche Doppelwappen: VALENTIV VON GEYSO / ADVD VON BOYNEBURG. Die Wappen sind leicht erhaben, wohl aufstukkiert und gehören erst dem 17. Jh. an (vgl. auch Sturm, Kreis Hünfeld, 1971, S. 250).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich steht ein viergeschossiger Risalitvorbau (Auslucht), Obergeschoss und Giebel aus Fachwerk. Die Fenster sind im Untergeschoss gestäbt, im Hocherdgeschoss und 1. Obergeschoss mit Wulst und Karnies versehen. Die Brüstungsfelder sind im Erdgeschoss allseitig mit großen Blüten in rechteckigen Feldern versehen, im 1. Obergeschoss allseitig mit Reliefbüsten versehen. An der Frontseite sind dort die seitlichen Büsten der mittleren zugewandt. In der Fensterzone sind die Eckquader verziert, im unteren Geschoss finden sich Rosetten und Säulchen in flachem Relief. Ein Fries dient als Geschossabschluss. Im 1. Obergeschoss besteht die seitliche Rahmung aus Flachrelief-Figuren, links einem Söldner, rechts einer nackten Frau. Die Auslucht ist technisch selbständig an das Gebäude angesetzt, entstand aber gleichzeitig. Durch sie gelangt man in einen Kellerraum, wobei man ursprünglich möglicherweise aus der Auslucht nicht in den Garten treten konnte, die betreffende Tür ist im späten 18. Jh. nachträglich eingebrochen worden und das Sockelprofil nachträglich für die Tür umgearbeitet worden. Seitlicher Fachwerkanbau aus dem 17. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Untergeschoss führen noch drei Eingänge. Rechts vom Treppenturm rundbogiges Portal, 1576 bezeichnet. Links vom Treppenturm leicht spitzbogiges Portal mit Wulst zwischen zwei Kehlen profiliert, Blütenmedaillon im Scheitel. Ganz links ein entsprechendes Portal mit Fase, friesartig in Kästchen unterteilt und mit Kreisen und Blüten versehen. Links vom Treppenturm Zwerchhaus in Fachwerk. Die Fachwerkteile sind mit Fuß- und Kopfknaggen verstrebt, in der Brüstungszone Hängezapfen. Fenster im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss meist gekuppelt, übliche Profile. Neben dem Risalit Fenster mit Kehle. Beide Giebel sind dreigeschossig, mit drei Fenstern im unteren und zwei Fenstern im mittleren Geschoss. Kanten durch Viertelkreisbögen begrenzt, außen auf den geschosstrennenden Gesimsen befinden sich Kugeln. Halbkreisabschluss mit Kugel.&lt;br /&gt;
Man betritt heute den Haupteingang von der Bergseite her im mittleren Geschoss durch einen neuen Eingang und gelangt in eine zentrale Eingangshalle mit Kamin auf der einen Seite (Rokoko) und Schornstein auf der anderen. Am östlichen Ende der Halle befindet sich ein Zugang in den Treppenturm. Kamin mit Wappen von Mansbach und von Boyneburg auf der schmiedeeisernen Tür, ferner die Jahreszahlen 1561 und 15(?)7 (Sturm 1971, S. 251).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Würdigung==&lt;br /&gt;
Die ‚Wilhelmsburg‘ in Mansbach ist ein typisches Beispiel eines kleinen, dreigeschossigen Landschlosses mit zentralen Hallen. In seinen Einzelformen – Giebel, Portal, Risalit – erweist es sich als charakteristischer Renaissancebau, dessen Vorbilder in Nordhessen und im Weserraum zu suchen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur, Quellen==&lt;br /&gt;
Kneschke, Adels-Lexikon, 1865, S. 115-119 (Bd. 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturm, Kreis Hünfeld, 1971, S. 249-251&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehio, Hessen, 1982, S. 589&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>G. Ulrich Großmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://schloesser.gnm.de/w/index.php?title=Buchenau,_Schloss&amp;diff=1823</id>
		<title>Buchenau, Schloss</title>
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		<updated>2017-07-04T09:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;G. Ulrich Großmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
| Abbildung = 014_SL_01_BCS_1203_16.jpg&lt;br /&gt;
| Entstehungszeit = 1611-1618 &lt;br /&gt;
| Baumaßnahme = 1910 Verlängerung des Westflügels und Anbau Treppenturm&lt;br /&gt;
| Bauherr = Georg Melchior von Buchenau&lt;br /&gt;
| Eigentümer = Privatbesitz&lt;br /&gt;
| Ort = Eiterfeld, Buchenau&lt;br /&gt;
| Kreis = Fulda&lt;br /&gt;
| X = 245 &amp;lt;!-- WGS84: 9.765556° E --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Y = 154 &amp;lt;!-- WGS84: 50.780278° N --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:014_SL_01_BCS_1203_16.jpg|thumb]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:014_SL_02_BCS_1203_17.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:014_SL_03_BCS_1203_20.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:014_SL_04_BCS_1203_25.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnung, Eigentümer, Kreis==&lt;br /&gt;
1924-1989 Privatschule, anschließend Übergangswohnheim. Seit 2000 Privatbesitz. Landkreis Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauherr, Grunddaten, Zustand==&lt;br /&gt;
1611/1618 für Georg Melchior von Buchenau errichtet. Ein Vorgänger entstand wohl 1583 für Bernhard Wilhelm von Buchenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Lehen des Stiftes Fulda, Besitz der Herren von Buchenau. Nach Streitigkeiten erhalten die von Buchenau 1585 die Rechte als Vögte. Die personenreiche Sippe erbaut später die Obere Burg und schließlich das Neue Schloss. Dieses wird dem Fürstabt von Fulda mit 3/8-Anteil am Gesamtbesitz verpfändet, um den Bau zu finanzieren (Weber, S. 44). Fulda erwirbt 1670 diesen Anteil und tauscht ihn 1692 mit Schenk zu Schweinsberg (vgl. Obere Burg). Ein kleinerer Anteil gelangt über Kauf und Erbschaft im 19. Jh. an die Herren von Spiegel. Ein bei den von Buchenau verbliebener Teil geht mit deren Aussterben 1816 an die Freiherren von Seckendorff, die 1840 den Spiegelschen Anteil hinzuerwerben. Die Genealogie des Zweiges der von Buchenau, die das Schloss errichten ließen, ist bislang unerforscht. Heute in Privatbesitz, dient das Schloss seit 2000 als Seminarhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugeschichtliche Bedeutung==&lt;br /&gt;
Winkelförmige Anlage mit Süd- und Westflügel, der Westflügel um 1910 (Inschrift an anderer Stelle) nach Süden verlängert. Im Winkel zwischen den Flügeln und außen am Südflügel je ein Treppenturm, letzterer 1910 hinzugefügt. Beide Flügel zweigeschossig, der historistische Treppenturm dreigeschossig, Obergeschoss in Fachwerk, der Treppenturm im Winkel viergeschossig. Auf der nördlichen Giebelseite ist im Erdgeschoss auf der Hofseite ein Wappenstein eingebaut (Spolie), bezeichnet: „MDLXXX DREI LIS BERNHARD WILHELM DIS ERN°EV°INS HERREN TREV STEHT HAVS VND BEV“. Mit Rollwerk und Masken reich ornamentiert. Im Rollwerk unten rechts Steinmetzzeichen mit Monogramm „S S“. Doppelwappen Bernhard Wilhelms von Buchenau und seiner Gemahlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Südflügel mit dem rückseitigen Treppenturm von 1910 führt vom Hof her ein Portal von 1618. Es erschließt einen Vorraum. Von hier aus führt auch ein schlichtes Konsolsteinportal in den Winkeltreppenturm, der der ursprüngliche Treppenturm des Schlosses ist. Neben dem Treppenturm befindet sich im Hof ein Kellerzugang. Im Westflügel wurde ein bauzeitlicher Kamin möglicherweise in Wiederverwendung in den dortigen Vorraum eingebaut. Im Obergeschoss befindet sich an der gleichen Stelle ein – vermutlich versetzter – Kamin, mit etwas aufwendigeren Hermen- und Karyatidstützen. Vom Wendeltreppenturm reichen noch in das untere Dachgeschoss in beide Flügel Türgewände der Renaissance, deren Profile den unteren Geschossen entsprechen. Das Dachgeschoss war ursprünglich offenbar ausgebaut. Seitenportal mit Doppelwappen, bezeichnet „Anno 1611“ und „Georg Melchior von und zu Buch Agnes vo Buchenaw geborene vo Schwalbach“ sowie Steinmetzzeichen. Portal am Südflügel mit der Jahreszahl 1618 bezeichnet, über dem Gesims gleiches Doppelwappen. Inschrift über dem Wappen: „GMVB AVBGVS“ (Aufschlüsselung s. Portal von 1611). Treppenturm im Winkel der beiden Flügel ohne eigenen Eingang. Die Fenster folgen dem Treppenverlauf. Einfache Spindel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giebel an West- und Südflügel zweigeschossig sowie Giebelspitze; reiche Beschlagwerk- und Schweifwerkvoluten. Im Innern sah Sturm fünf hölzerne „Prunktüren“ mit Intarsien, gerahmt von kannelierten Säulen beziehungsweise Halbsäulen und Pilastern; im Musiksaal ein gemaltes Wappen (Buchenau/Schwalbach). Erhalten sind diese Teile aber offenbar nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur, Quellen==&lt;br /&gt;
Landau, Ritterburgen II, 1833, S. 161&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reimer, Ortslexikon, 1926, S. 73&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber, Hünfeld, 1960, S. 41-44 (mit einer Abb. der Alten Burg ohne Bäume!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturm, Hünfeld, 1971, S. 51-55&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>G. Ulrich Großmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://schloesser.gnm.de/w/index.php?title=Am%C3%B6nau,_Schloss&amp;diff=1822</id>
		<title>Amönau, Schloss</title>
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		<updated>2017-07-04T09:21:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;G. Ulrich Großmann: /* Baugeschichtliche Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
| Abbildung = 002_SL_03_AMO_1337_36.jpg&lt;br /&gt;
| Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
| Baumaßnahme = um 1500 Schloss, &amp;lt;br&amp;gt; 1615-16 Gartenhaus &lt;br /&gt;
| Bauherr = von Bodenhausen&lt;br /&gt;
| Eigentümer = Privatbesitz&lt;br /&gt;
| Ort = Wetter, Amönau&lt;br /&gt;
| Kreis = Marburg-Biedenkopf&lt;br /&gt;
| X = 117 &amp;lt;!-- WGS84: 8.687434° E --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Y = 131 &amp;lt;!-- WGS84: 50.910032° N --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:002_SL_03_AMO_1337_36.jpg|thumb]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:002_SL_01_AMO_1337_31A.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Bild:002_SL_02_AMO_1337_35.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezeichnung, Eigentümer, Kreis==&lt;br /&gt;
Privatbesitz. Kreis Marburg-Biedenkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauherr, Grunddaten, Zustand==&lt;br /&gt;
Bauherr von Bodenhausen. Schloss um 1500, Gartenhaus 1615-16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Dorf nahe Wetter, im 13. Jh. im Besitz der von Hohenfels als Mainzer Lehen, seit dem 16. Jh. hessisch-landgräflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baugeschichtliche Bedeutung==&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus ist ein heute T-förmiger Bau, dessen rückwärtiger massiver Flügel aus der Zeit um 1500 stammt. Mansarddach bei Errichtung des Fachwerk-Vorderflügels (1805 laut Datierung der Haustür). Massiver Bauteil aus Bruchstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gartenhäuschen mit Fachwerkstock, 1615-16 von Hedwig von Bodenhausen errichtet. Die Mauer ist am Grundstückseck zum Polygon erweitert, der polygonale Teil aus Quadern. Ausführliche lateinische Bauinschrift ober- und unterhalb eines Wappensteins von 1615, die sich auf Hedwig, Ehefrau des Johannes von Bodenhausen bezieht. Oben: „HEDWIG JOHANIS CONJUX QUONDAM A BODENHAUSEN QUI VITA HIC FUNCTUS VIVIT IN ARCE POLI RAV-HOLTZHVSANO PROGNATA EST E(T) MATE FECIT COMODAVIT HAEC SEDES TUTA ET AMAENA“, &lt;br /&gt;
Unten: „HINC HAE STANT AEDES MURI VI RIDARIA PORTA HINC PLURA AUXILIO SUNT FABREFACT(A) DEI FAC DEUS UT PIETAS ET PAX HAC SEDE PERENNENT SINT (Q?/Et?) HABITATORES JUCITER INCOLUMES.“. Steinportal mit Jahreszahl 1616 an der gartenseitigen Traufe. Fachwerkgeschoss aus dem Achteck und kurzem Längsbau, an der Giebelseite Tür. Fachwerk mit Backstein in Ziersetzungen ausgefacht. Fassungsreste (Befund Mai 1979): rot abgesetzte Eckquader und Fenstergewände, weiße Putzflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Würdigung==&lt;br /&gt;
Bedeutsam ist das Gartenhaus als frühes Beispiel eines solchen Bautyps, ohne den Befund einer Heizmöglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur, Quellen==&lt;br /&gt;
Reimer, Ortslexikon, 1926, S. 15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehio, Hessen, 1982, S. 19&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>G. Ulrich Großmann</name></author>
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